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Mallorca Magazin 

Nr. 5 vom 31. Januar 2003, Seite 46

Nicht nur der Mond nimmt ab

Schlanker werden durch die Kraft des Erdtrabanten
von Karl-Heinz Eiferle

Seit elf Millionen von Jahren umrundet der Mond unseren Planeten. Seine gewaltigen Kräfte senken und heben den Spiegel der Weltmeere, sorgen für Ebbe und Flut. Aufgrund seiner engen Beziehungen zum Wasser werden ihm auch die unterschiedlichsten Auswirkungen auf den Menschen zugeschrieben. Die wenigsten davon sind allerdings wissenschaftlich belegbar. Definitiv fest dagegen steht, dass der menschliche Körper zu seinem größten Teil aus Wasser besteht.

Dies, so der Hamburger Geschäftsmann für Haushaltsgeräte und eingefleischte Mallorcafan Boris Bansemer, lege den Verdacht nahe, dass der Mond den Menschen beeinflusse. Der 49-jährige, der seit vier Jahren die Hälfte des Jahres in den Bergen bei Port d'Andratx verbringt, lebt nach dem Mond. Um nicht aus dem Rhythmus zu kommen, hat er vor einiger Zeit die erste Monduhr der Welt erfunden (siehe MM-39/2002). Außerdem hat er eine Diät entwickelt, die die Mahlzeiten an den Mondphasen ausrichtet. Und dies, ohne grob in die Ernährung einzugreifen. "Natürlich sollte man schon darauf achten, sich mit gesunden Produkten zu ernähren", erklärt Bansemer. Aber im Wesentlichen komme es auf den Essenszeitpunkt an, davon ist er überzeugt. Eine Testperson, die sich nach seiner Monddiät ernährt habe, soll binnen fünf Monaten 28 Kilogramm abgenommen haben.

Die Diät, so Bansemer, sollte am besten zwei bis drei Tage vor Vollmond begonnen werden, da man bei dieser Mondphase leichter zunehme. Bei Vollmond und Neumond wird gefastet oder ein Obsttag eingelegt. Bei abnehmendem Mond solle man wie gewohnt essen, bei zunehmendem Mond die Menge allerdings reduzieren. Generell untersagt die Diät eine Nahrungszunahme nach 18 Uhr. Getrunken wird Wasser. Vor oder nach den Mahlzeiten und niemals während des Essens. Mehr Infos gibt es unter www.blaumond.de.

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